Sonntag, 18. Oktober 2015

Wasserprobleme, Brennesseln und Feuerwehr

Ich hatte doch etwas gesagt von frohem Erwachen, richtig? Ja hatten wir natürlich auch. Denn wenn Nieselregen zu ausgewachsenem Landregen wird dann ist Stimmung im Zelt.
Gestern hatten wir noch darüber nach gedacht, dass unsere Wasservorräte knapp werden. Die Lösung wird von Mutter Natur freundlicherweise frei Haus (bzw. Zelt) geliefert. Zelte umgebaut zu Wassersäcken und das angesprochene "Problem" ist dahin.

Rumliegen im Zelt ist aber auch zu langweilig. Perfekt um die Gegend mal unter die Lupe zu nehmen. In St. Schießmichtot hatte unsere Erkundungstour sogar einen Erfolg denn wir trafen auf eine Bäckerauto. Erstmal drei Franzosenbrote kaufen und das Frühstück sichern.
Nach eben diesem ging es dann auch los in den doch Recht durchnässten Tag. Viel übliche Radelei später ging es dann zum Intermarché einkaufen. Klopapier fehlt! Opas Idee mit den Brennnesseln ist ok, aber danke nein. :)

0600 pm. Die Truppe hat Hunger also wird Se verpflegt, weil Se sonst murrt. Uns wurde dafür eine Bushaltestelle zur Verfügung gestellt. Das sollte die Bushaltestellen der Bushaltestellen für uns werden. Als ersten versorgten uns die Anwohner mit frischem Wasser und nach dem Essen tauchte Wilfried auf.



Wer Wilfried ist? Der wohl coolste und freundlichste Feuerwehrmann der ganzen Gegend. Aus frei Stücken lud er uns zu sich nach Hause ein. Wir nahmen dankend an, ohne unser Glück ganz fassen zu können. Keine Nacht im Wassersack schlafen. YEAH! Voll gut :D

Im nächsten Dorf erwartete er uns dann am Haus seiner Familie. Seine Frau Celine hatte schon Essen auf dem Herd und wir waren eingeladen zum zweiten Abendbrot.



Bonne nuit à partir de la maison chaude.

15.10.2015

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